About Portraiture and Storytelling


Ich bin gerade auf ein altes Notizbuch gestoßen und habe einen Link zu diesem Buch gefunden: McAdams, D: The Stories We Live By - Personal Myths and the Making of the Self. Eine gute Erinnerung, das Buch zu lesen! Hier ein Link - Dan McAdams, the Henry Wade Rogers Professor of Psychology and Human Development at Northwestern University, gives the second "Introduction to Liberal Arts" convocation of the fall semester in a talk titled “The Self as a Story”: https://www.youtube.com/watch?v=ySDUoyL3KHg

Im Zusammenhang mit ÜBER PORTRAITUR und Porträtmalerei und Selbstporträt erinnerte es mich sofort an meine Gespräche mit Felicity Brown über das Geschichtenerzählen und wie sehr wir alle Geschichten lieben. Über die Geschichten, die sie während ihrer Love Journey in LA gesammelt hat und wie wir beobachten können, wie Kunden von Friseuren gerne über sich selbst sprechen. Und über Joseph Campbell's - A Hero with a Thousand Faces -, Alan Moore Interviews, und natürlich über alles, was ich lerne, wenn ich meditiere.


Warum würde man ein Porträt von sich selbst malen wollen? Oder überhaupt von irgendjemand anderem?


Es ist uns allen angeboren, dass wir uns in der Welt, in der wir leben, verorten wollen, dass wir die Ereignisse unseres Lebens und die Menschen, mit denen wir leben, verstehen wollen. Wir fragen uns, wer wir sind und womit wir uns identifizieren. Als soziale Wesen wollen wir Anerkennung in der Gemeinschaft finden, und wollen uns doch auch als Individuen abgrenzen.


Ich kann mich beobachten, wie es mich in die Welt der Gedanken zieht, wie ich versuche, das Muster der Lebenserfahrungen zu finden, die Punkte, mit denen ich eine Linie ziehen kann. "Can you feel me?"


Ich habe Sam Vaknins outer-space radio station angehört. Ich fand seine Ausführungen über Bauchgefühl, Intuition und Narzissmus sehr beeindruckend. Der schöne Narzisst ist derjenige, der seinen Namen denjenigen von uns geliehen hat, die, wie Vaknin sagt, an dem außermenschlichen Zustand leiden, den wir Narzissmus nennen, an den Reflexen einer eigenen Selbstkonstruktion.


Wenn ich male, möchte ich mich ausdrücken, als Individuum und doch auch als jemand, der an der großen Gesamtheit der jemals gemalten Bilder und derer, die in Zukunft gemalt werden, teilhat. Ich möchte verstehen, was vor mir gemalt wurde und was jetzt gemalt wird und wie sich die Bedingungen der Malerei, wie Farbe und Oberfläche, zueinander verhalten. Und ich möchte sie auf bestimmte Momente und Personen anwenden. Möchte ich damit Geschichten erzählen? Etwas, das Malerei eigentlich nicht vordergründig zu eigen ist? Ich denke schon, denn das Erzählen von Geschichten ist uns Menschen angeboren, aber nicht immer zu unserem Vorteil.






5 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen