ABOUT PORTRAITURE

Aktualisiert: Juli 6


Felicity in New Mexico, während unserer Being-Eve-Journey


Ich bin im Gespräch mit drei Maler:innen und einer Kunsthistorikerin über das Thema Porträt. Soweit ich weiß, ist es aus dem Bedürfnis entstanden, sich an Verstorbene zu erinnern. Es begann mit Totenmasken und dann dem Abdruck von Gesichtern, als man jung war, der Silhouette, der Schattenlinie und Mumienporträts. Ich weiß nicht genau, wie die Reihenfolge war. Auf jeden Fall begleitet uns das Abbild von Gesichtern und Körpern seit sehr, sehr langer Zeit. Und irgendwie wurde der Abdruck von Gesichtern zum Bildnis von Herrschern mit der Forderung nach Anbetung, was zum Verbot des Bildnisses - Du sollst dir kein Bildnis machen - führte und zum Ikonoklasmus. Das war viel später.

Heute möchte ich über das Selbstporträt schreiben, nur einen Gedanken, der die Kleidung betrifft. Sie dienen der Darstellung der dargestellten Person, ebenso wie die einzelnen Gesichtszüge und das Gemälde selbst, das all dies zeigen soll.

Rembrandt kleidete sich gerne in Kostüme, um sich so zu malen. Frida Kahlo machte Kleider, an die wir genauso denken wie an ihre Augenbrauen und Gemälde.

Ich träume von einem Kleid zum Malen, das mich repräsentiert, wenn ich Bilder male, Kunst mache, und ich weiß nicht, wie es aussehen soll.

Heute habe ich mich an zwei wunderbare Kleider erinnert, die ich im Atelier habe. Sie wurden mir 2017 von Felicity Brown geschenkt, ein Rainbow Kleid und ihr Adam&Eve Kleid. Und ich fand Bilder von unserer BEING-EVE JOURNEY, auf denen sie den Rainbow-Dress trägt, während sie ein Baummuster malt. Genau das ist es. Ich habe es längst zur Hand, nur war es mir nicht klar.




English version:

I'm in conversation with three painters and an art historian about the topic of Portraiture.

As far as I know, it originated from the need to remember the deceased. It started with death masks and then the imprint of faces when one was still young, the silhouette, the shadow line and mummy portraits. I don't know exactly what the order was. In any case, the image of our faces and bodies has been with us for a very, very long time. And somehow, the imprint of faces became the portrait of rulers with the demand to worship, which became the banning of the portrait for example in the protestant church and led to iconoclasm. That was much later.

Today I would like to write about the self-portrait, only one thought, which concerns the clothes. They serve to represent the person depicted, as do the individual facial features and the painting itself, which is supposed to show all these things.

Rembrandt liked to dress up in costume to paint himself that way. Frida Kahlo made dresses that we think of in the same way we think of her eyebrows and paintings.

I dream of a dress to paint in, which perfectly represents me painting paintings, making art, and I don't know what it should look like.

Today I remembered two beautiful dresses I have in my studio. They were given to me in 2017 by Felicity Brown, a Rainbow dress and the Adam&Eve dress. And I found pictures of Felicity wearing the Rainbow Dress while painting a tree pattern. That's exactly it. I've had it on hand for a long time, and I didn't realize it.




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